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Evangelischer Religionsunterricht in der Joan-Miró-Grundschule

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, in jeder Zeit ihres Lebens brauchen und suchen Menschen die Auseinandersetzung mit religiösen und ethischen Fragen. Der Religionsunterricht bietet dafür Raum und Zeit.  Mit unserem Angebot führen wir das ein, was über viele Generationen gewachsen ist und unsere Gegenwart ausmacht. Über „Gott und die Welt“ nachzudenken und zu einer neugierigen und kritischen Haltung gegenüber religiösen Fragen zu ermutigen, vermittelt Orientierung fürs Leben. So wird aus Sachwissen Lebenswissen, das helfen kann, auch die Kulturen unserer Welt zu verstehen. 

Mit den folgenden Informationen wollen wir einen Einblick in die Aufgaben des Unterrichts geben und mit seinem schulrechtlichen Rahmen vertraut machen. Evangelischer Religionsunterricht ist offen für alle, unabhängig von Vorkenntnissen oder Kirchenzugehörigkeit. Eine schriftliche Anmeldung im Schulbüro genügt.

Bestimmungen

Religionsunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler offen, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgemeinschaft. 

Religionsunterricht wird in der Regel mit zwei Wochenstunden erteilt. Er wird im Stundenplan mit anderen Fächern gleich behandelt. Allen Angemeldeten muss eine Teilnahme während der üblichen Unterrichtszeit ermöglicht werden.

Die Anmeldung erfolgt durch die Erziehungsberechtigten. Sie gilt auch bei einem Schulwechsel weiter. 

Für die Erteilung des Religionsunterrichts, für Rahmenpläne und die Zulassung von Lernmitteln ist die Evangelische Kirche verantwortlich. 

In den Berliner Bezirken sind Arbeitsstellen für Evangelischen Religionsunterricht eingerichtet. Sie sind die Dienststellen der Religionslehrerinnen und Religionslehrer.

… nach dem Sinn fragen

Es gehört zum Menschsein, über Alltägliches hinaus zu fragen: Woher komme ich? Wozu lebe ich? Wohin gehe ich? Das sind Fragen ohne einfache Antworten. Religionsunterricht hilft, sie zu bedenken. Dabei können die Menschheitserfahrungen in den alten Texten und Erzählungen der Bibel lebendig werden, wenn Schülerinnen und Schüler sich mit ihnen auseinandersetzen. Das spricht „Kopf und Herz“ an und befähigt sie zu verantwortlichem Leben - in der eigenen Lebensgestaltung und im Zusammenleben mit anderen.

… die Welt verstehen

Unsere Lebenswelt ist durch die Bibel und die Traditionen des Christentums und anderer

Religionen geprägt – in Literatur, Bildender Kunst, Musik und Architektur, im Rhythmus des Kalenders und im Recht, in Werbung und Medien. Religionsunterricht erschließt religiöse Sprache und Symbole und macht mit den Ursprüngen von Festen und Gebräuchen vertraut. Was Schülerinnen und Schüler über Religionen, Kulturen und deren Geschichte lernen, hilft ihnen, sich in unserer Welt zu orientieren. 

… für Menschenwürde eintreten

In einer Erfolgsgesellschaft zählt vor allem Leistung. Doch viele geraten an den Rand oder leben im Schatten des Wohlstands. Aber die Würde des Menschen ist nicht von seiner Leistung abhängig! Religionsunterricht macht empfindsam für das Leid anderer und schärft den Blick für Benachteiligungen und Unrecht – im eigenen Lebensumfeld und weltweit. Er zeigt Möglichkeiten für persönliche Hilfsbereitschaft und die Förderung von Gerechtigkeit.

… über Glauben nachdenken

Menschen bekennen sich zu Gott – in vielen Religionen. Aber wo ist Gott? Warum verhindert er Unglück nicht? Im Religionsunterricht erfahren Schülerinnen und Schüler, wie Menschen nach Gott suchen oder ihn leugnen und auf welche Weise der Gottesglaube den menschlichen Allmachtsphantasien entgegensteht. Sie denken über Glück und Verantwortung, über Zweifel und Grenzen nach und lernen, gelebter Religion mit Toleranz und Respekt zu begegnen.

Einige Themen

Das Kirchenjahr mit seinen christlichen Festen (Weihnachten feiern, Ostern feiern)

Wir besuchen unsere Kirche

Die Gemeinde und ihre Aufgaben

Begegnung mit Jesus-Geschichten (Neues Testament)

Menschen zur Zeit Jesu

Leben in Gesundheit und Krankheit

Josef und seine Brüder 

Alt und Jung – Solidarität der Generationen

Mit Abrahams Familie unterwegs

Streiten will gelernt sein

„Ich bin für euch da.“ Begegnung mit Gott in den biblischen Geschichten

Unsere Welt ist Gottes Welt

Jede Familie ist anders

Noah – ein Anfang

Von Christen aus anderen Ländern lernen Was bedeutet Beten für Menschen? Mose und die zehn Gebote

Was heißt „evangelisch“ und „katholisch“?

 

Weiterführende Informationen finden Sie hier.