Die Regelschule (OGB) bietet die Besonderheit, Englisch als erste Fremdsprache bereits ab der 1. Klasse zu unterrichten. 
Die
Schulanfangsphase ist in der Regelschule in Form des Jahrgangsübergreifenden Lernens = kurz JÜL  über 3 Klassenstufen organisiert. Das bedeutet, dass die Kinder jahrgangsgemischt miteinander und voneinander lernen in einer Klasse mit
- ca  8 Sonnenkinder (Erstklässler)
- ca  8 Mondenkinder (Zweitklässler) 
- ca  8 Sternenkinder (Drittklässle)
Erzieherinnen und Erzieher begleiten den Unterricht mit ca  10 Stunden pro Woche und unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei den Schulaufgaben.
Wir haben uns für diese Unterrichtsform entschieden, weil
- sie dem Bedürfnis der Kinder entgegenkommt, sich an Vorbildern zu orientieren und durch Nachahmung zu lernen,
- sich jedes Kind als "klein" und "groß" im Rollenwechsel erlebt,
- Kinder mit unterschiedlichem Wissensstand und unterschiedlichen Interessen neugierig auf das Wissen der anderen werden.
 
Entsprechend der Lernausgangslage jedes einzelnen Kindes und seiner individuellen Lernfortschritte kann die Schulanfangsphase von jedem Kind unterschiedlich lang durchlaufen werden. Am Ende jedes Schuljahres erhalten die Kinder eine verbale Beurteilung. 

 

Die Jahrgangsmischung bzw das jahrgangsübergreifende Lernen(JÜL) endet für die Schüler mit Abschluss der 3.Klassenstufe.  

Mit dem Übergang in die 4. Klasse findet ein Wechsel der Klassenleitung und der Räumlichkeiten statt.  In den neu gebildeten Klassen werden die ehemaligen „Sternenkinder“ bis zum Ende der 6. Klasse nun in jahrgangsbezogenen Lerngruppen und in einem festen Klassenverband unterrichtet.
Im Schuljahr 2014/15 verfügt die Regelschule über jeweils zwei Parallelklassen in den Jahrgangsstufen 4 bis 6. 
In den Klassenstufen 5/6 nehmen die Schüler ergänzend zum Fachunterricht am verbindlichen Wahlunterricht (WuV) teil. Dieser umfasst eine Doppelstunde in der Woche. Die Schüler können aus verschiedenen Angeboten wählen, zum Beispiel aus dem musischen, sportlichen oder handwerklichen Bereich. WuV wird auf dem Zeugnis vermerkt, jedoch nicht benotet.


In einer offenen Ganztagsgrundschule wird das Angebot der verlässlichen Halbtagsgrundschule (bis mittags) um Förderungs- und Betreuungszeiten in der Früh und am Nachmittag ergänzt.  Daher besteht für die Schüler der Regelschule im Anschluss an den Schulunterricht die Möglichkeit einer Nachmittagsbetreuung mit Beschäftigungsangeboten im Hort. Dort sind die JÜL-Klassen von den 4-6  Klassen räumlich getrennt.